Henriette Piper war nach einem Studium der Germanistik, Geschichte, Skandinavistik in Deutschland und Schweden zunächst wissenschaftliche Mitarbeiterin am “Deutschen Wörterbuch” in Göttingen, dann Lehrerin an Abendgymnasien in Göttingen und Wuppertal und Schwedisch-Lehrerin an der VHS Hilden, bevor sie Lust auf das Übersetzen und Schreiben bekam. Sie hat Kindergeschichten veröffentlicht und mehrere Romane aus dem Schwedischen übersetzt, darunter Reidar Jönssons “Mein Leben als Hund” und Jan Myrdals “Das dreizehnte Jahr”.

1991 kehrte sie der Schule den Rücken und begann nach einem Stipendium bei der Drehbuchwerkstatt München 1991-92 (Mentor: Dorothee Schön) Drehbücher zu schreiben. Seitdem ist sie hauptberuflich Drehbuchautorin.

Henriette Piper ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Sie ist Mitglied der Deutschen Filmakademie.